Der addierte Umsatz der Mitglieder belief sich 2014 auf 66,4 Mrd. €, im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 1,6 Prozent. „Dieses Ergebnis ist angesichts rückläufiger Rohstoffpreise und weit reichender Handelsrestriktionen auf Drittlandsmärkten mehr als zufriedenstellend“, bewertete Generalsekretär Henning Ehlers das Ergebnis.

Für die Sparten ergibt sich ein differenziertes Bild: Die 225 Milchgenossenschaften, die jährlich rund 20 Mrd. kg Milch erfassen und verarbeiten, steigerten ihren Umsatz vor allem mengenbedingt. Sie erzielten einen Gesamtumsatz von 14,8 Mrd. Euro und damit ein Plus von 3,9 Prozent.

Trotz des schwierigen Umfelds – geprägt durch erschwerte Exportbedingungen unter anderem durch die Sanktionen gegenüber Russland – weisen die 92 Vieh- und Fleischgenossenschaften einen Umsatz von 6,6 Mrd. Euro aus, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2 Prozent.

Rückgänge sind in der Warenwirtschaft zu verzeichnen, mit 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Wesentlich dafür sind die Volatilitäten vor allem im Getreidesektor. „Gleichwohl bleibt die Warenwirtschaft mit rund 38 Mrd. Euro die mit Abstand umsatzstärkste Sparte im DRV“, sagte Ehlers. Warengenossenschaften erfassen, verarbeiten und vermarkten jährlich über 18 Mio. t Getreide und Raps. (az)
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