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Beim Genossenschaftsverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Thüringen e.V. Frankfurt steht eine Fusion mit dem Saarländischen Genossenschaftsverband, Saarbrücken, an. Sofern die Mitgliederversammlungen beider Verbände Ende Mai zustimmen, ist die "Heirat" beschlossene Sache. Vor der Fusion haben die Verbände bereits zusammengearbeitet, nun sollen aber Prüfungs- und Beratungsaufgaben endgültig gemeinsam erledigt werden. "Dauerhaft versprechen wir uns Einsparungen zum Beispiel im Personalbereich," so Verbandsdirektor Günter Kling beim Bezirkstag der Thüringer Agrargenossenschaften in Ollendorf auf Nachfrage der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Außerdem dürfe man die Augen nicht vor dem fortschreitenden Strukturwandel im Genossenschaftssektor verschließen.

Zum saarländischen Verband zählen bei seinen rund 40 Mitgliedern allein 28 Kreditgenossenschaften. Auch beim Dachverband machen die Kreditgenossenschaften mit rund 230 von 700 Mitgliedern den größten Anteil aus. Eine weitere Fusion mit dem sächsischen Genossenschaftsverband, Chemnitz/Dresden, kündigt sich bereits jetzt an. Da dieser stärker durch Warengenossenschaften geprägt ist, werden bei der Beratungstätigkeit zusätzliche Schwerpunkte erforderlich sein. (bbm)
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