Mischfutterwerk

Gentechnik-freies Rinderfutter in Hamm

Dirk Köckler (rechts) und Rene Schwarz setzten auf Regionlität
-- , Raiffeisen Waren GmbH, Kassel
Dirk Köckler (rechts) und Rene Schwarz setzten auf Regionlität

Die Raiffeisen Vital produziert als Gemeinschaftsunternehmen der Raiffeisen Waren GmbH, Kassel und der Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe eG, Werl am Standort Hamm ihr Rindermischfutter seit dem 9. November 2016 nach den Vorgaben des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG). Damit reagieren die Unternehmen auf die veränderten Anforderungen der Verbraucher, die verstärkt die Kennzeichnung „Lebensmittel ohne Gentechnik“ fordern. „Der Lebensmitteileinzelhandel gibt natürlich Takt und Tempo vor und fordert seit Herbst 2016 GVO-freie Milch“, so Dr. Dirk Köckler, Geschäftsführer der Raiffeisen Waren GmbH anlässlich eines Pressegesprächs am Dienstag in Hamm. Danach dürfen keine GVO-Bestandteile oberhalb der technischen Verschleppungsgrenze von 0,9 Prozent mehr ins Rinderfutter gelangen.

Um den Kontakt zu GVO-Soja auszuschließen und den Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit zu geben, hat die Raiffeisen Vital die Schweinefutterproduktion auf die Standorte in Werl und Morschen ausgelagert. Auch der Fuhrpark der Werke und der Rohwarentransport zum Mischfutterwerk sind nach dem gleichen Prinzip organisiert.

Um GV-Soja zu ersetzen, greift die Raiffeisen Vital komplett auf Rapsschrot aus der Ölmühle Brökelmann in Hamm zurück. „Getreide und Mais aus der regionalen Landwirtschaft oder Weizenkleie von der benachbarten Weizenmühle bieten beste Voraussetzungen, um weitere Forderungen des LEH hinsichtlich Regionalität und Nachhaltigkeit zu erfüllen“, sind sich Köckler und Rene Schwarz, Vorstand der Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe eG und Geschäftsführer der Raiffeisen Vital, sicher. (St)
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