Gentechnik in den USA auf Siegeszug


Gentechnisch veränderte Sorten dominieren den US-Anbau von Mais, Soja und Baumwolle. In allen drei Kulturen hat es großes Wachstum gegeben. Eine langfristige Auswertung des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums USDA dokumentiert den Siegeszug der gentechnisch veränderten (GV-)Sorten zwischen 2000 und 2012.

In diesem Zeitrum ist der GV-Sortenanteil an der gesamten Maisanbaufläche von 25 auf 88 Prozent angestiegen. Verbreitet sind heute Maissorten mit Herbizidtoleranz und Insektenresistenz oder mit einer Kombination aus beiden Eigenschaften.

Herbizidtoleranz und/oder Insektenresistenz sind für US-Farmer aktuell auch ausschlaggebend für die Sortenwahl von Baumwolle. Hier registriert das USDA 2012 GV-Sorten auf 94 Prozent der Anbaufläche, gegenüber 61 Prozent im Jahr 2000.

Gentechnisch veränderte Sojabohnen wachsen nach den Zahlen des Ministeriums in diesem Jahr auf 93 Prozent der US-Sojafläche. Im Jahr 2000 hatte der Anteil 54 Prozent betragen. GV-Sojasorten weisen bislang ausschließlich Herbizidtoleranz auf. (db)
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