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Die Aussaat von gentechnisch verändertem Mais in Deutschland ist abgeschlossen. Zur Ernte 2006 werden rund 970 ha in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt angebaut, teilt der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), Bonn, mit. Im Vergleich zu etwa 350 ha im Vorjahr hat sich die Anbaufläche damit nahezu verdreifacht. Für die Anbausaison 2006 stehen in Deutschland erstmals fünf für den kommerziellen Anbau zugelassene Bt-Maissorten zur Verfügung. "Die Zunahme des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais zeigt, dass auch die deutschen Landwirte ein Interesse an der Nutzung der Grünen Gentechnik haben", kommentiert BDP-Geschäftsführer Dr. Ferdinand Schmitz die Entwicklung. (ED)
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