Agravis

Genussscheine schnell vergriffen

Die Genussscheine der Agravis Raiffeisen AG stoßen auf großes Interesse. Bereits rund zwei Wochen vor dem geplanten Ende der Angebotsfrist am 15. November 2016 sind alle Genussscheine im Wert von 30 Mio. € gezeichnet, teilt das Unternehmen mit. Daher schließt die Agravis die Zeichnungsfrist. Die Anleger werden in den kommenden Tagen über die Zuteilung informiert.

„Wir freuen uns über die große Nachfrage und das damit entgegengebrachte Vertrauen in unser Unternehmen“, betont Agravis-Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff. Die Genussrechte seien ein wesentlicher weiterer Bestandteil in der Gesamtfinanzierung der Agravis-Gruppe. Auf eine solide und breit aufgestellte Finanzstruktur lege Agravis seit jeher großen Wert, so Schulte-Althoff.

Mitarbeiter und Aktionäre bevorzugt

Bereits 2015 hatte Agravis interessierten Anlegern Genussrechte in Form von Genussscheinen angeboten und war dabei nach eigenen Angaben auf reges Interesse gestoßen. Ziel war es nun, die Eigenkapitaldecke des Unternehmens weiter zu stärken. Der Gesamtbetrag von 30 Mio. € ist auf zwei Tranchen verteilt. Für Aktionäre und Mitarbeiter beträgt das Volumen bis zu 10 Mio. €. Der Nennwert pro Genussschein beträgt 1.000 €. Die Mindestzeichnung liegt bei 2.000 €. Die Genussrechte in dieser Tranche werden mit 3,2 Prozent im Jahr verzinst.

Zuteilung im Windhund-Verfahren

An interessierte Dritte (natürliche und juristische Personen) werden Genussscheine bis zu einer Gesamtsumme von 20 Mio. € ausgegeben. Der Nennwert pro Genussschein beträgt in dieser Tranche 5.000 €. Für diese Tranche gilt ein Zinssatz von 2,2 Prozent. Die Laufzeit der Genussscheine beträgt einheitlich fünf Jahre. Für die Zuteilung gilt das „Windhund-Verfahren“. Das heißt: Je früher gezeichnet wurde, desto größer ist die Chance, Genussscheine zu bekommen. Agravis behält sich jedoch vor, Anträge zu kürzen oder auch ganz abzulehnen. (SB)
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