Ungünstige Witterungsverhältnisse setzen den Beständen in vielen Regionen zu. In Teilen Europas werden die Bedingungen schlecht bleiben.

Während es in Süd- und Südosteuropa in den vergangenen Wochen zu trocken und heiß war, war es im Norden und Westen nass und zu kalt. In der Folge senkt der EU-Prognosedienst MARS an diesem Montag seine Ertragserwartungen für Getreide in der EU-27.

Die Ertragserwartungen bei Körnermais fallen auf 6,7 (Vormonat:7,4) t/ha. Die Erwartungen an die Wintergerstenerträge lässt MARS stabil bei rund 5,1 t/ha. Die Weichweizenerträge sieht MARS jetzt bei 5,57 t/ha nach 5,6 t/ha in seiner Juni-Prognose.

Im Zeitraum 21. Juni bis 20. Juli, in dem MARS die Daten für seinen Bericht erfasst hat, war es vor allem in Spanien, Italien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und der Ukraine zu warm und zu trocken für die Ertragsentwicklung der Getreidebestände.

Bis Ende des Monats erwartet der Dienst, dass es in Teilen Spaniens, der Ukraine, Rumäniens und Russlands sehr heiß und trocken bleiben wird. In Norditalien, Österreich, Ungarn und auch im Westen Rumäniens könnten dagegen ergiebige Niederschläge fallen.

In Nordeuropa, auch im Nässe geplagten England erwartet MARS weiterhin heftige Niederschläge. (pio)
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