Geringere Zuckerproduktion beschlossen

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Die EU-Mitgliedstaaten haben mit großer Mehrheit einer Kürzung der Zuckerproduktion im kommenden Wirtschaftsjahr zugestimmt. Im Verwaltungsausschuss Zucker votierten sie Donnerstag in Brüssel dafür, dass die Zuckererzeugung EU-weit im Durchschnitt 13,6 Prozent niedriger ausfallen soll, als die Quote es erlaubt. Nur Polen, Finnland, Griechenland und Litauen stimmten gegen den Kommissionsvorschlag. Ungarn und Litauen enthielten sich der Stimme. Damit stimmten alle größeren Zuckerproduzenten der alten EU-15 für die Kürzung, selbst die südlichen Mitgliedstaaten. Auf die deutschen Rübenerzeuger kommt einer Verminderung um 16,3 Prozent zu, auf die französischen Erzeuger eine Kürzung von 16,1 Prozent, in Österreich von 14,8 Prozent. Länder mit hoher B-Quote werden für die Zuckerüberschüsse in der EU verantwortlich gemacht und sollen stärker in die Pflicht genommen werden. (Mö)
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