Geringes Interesse an Rindfleisch-Intervention

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Lediglich Gebote über 3.125 t Rindfleisch für die Intervention gingen bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bis gestern ein. Das sind weniger als in den beiden Vorwochen. Der Rückgang wird auf ein schwunghaftes Drittlandsexportgeschäft aus Deutschland zurückgeführt. Sämtliche Rindfleischmengen, die nicht mehr als 7 Euro pro 100 kg über dem Durchschnittspreis dieser Woche liegen, muss die EU-Kommission am Freitag im Verwaltungsausschuss akzeptieren. In der vergangenen Woche ist Preis für Bullenfleisch (R3) in Deutschland noch einmal von 176,9 auf 168,2 Euro pro 100 kg gefallen. Er liegt damit bei 51,9 Prozent des Interventionspreises. In den Niederlanden liegt er bei 54,4 Prozent des Interventionspreises. Dort sind deshalb ebenfalls Gebote im Rahmen der Sicherheitsnetzintervention möglich, bei der die Kommission sämtliche Mengen zum Durchschnittspreis plus 7 Euro übernehmen muss. (Mö)
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