Die Toleranz von Gerste gegenüber Trockenstress steht im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojektes. Gesucht werden Genvarianten für die Züchtung stresstoleranter Sorten. Es handelt sich um ein Verbundvorhaben im Rahmen des Innovationsprogramms des Bundesagrarministeriums (BMELV). Beteiligt sind Wissenschaftler der Universität Bonn, des Julius-Kühn-Instituts (JKI) und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Die Koordination übernimmt die Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung (GFP).

Die GFP begründet das neue Projekt mit dem Klimawandel, der zunehmend heiße Sommer mit langen Hitzeperioden zur Folge hat. Um unter solchen Bedingungen die Gerstenerträge zu sichern, suchen die Wissenschaftler Genvarianten, die besser mit Trockenheit zurecht kommen. Nach Angaben der GFP können die Ergebnisse von allen Getreidezüchtungsunternehmen für die Entwicklung neuer Sorten genutzt werden. (az)
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