Spekulationen

Gerüchte um Gegenangebot für Syngenta


Insidern zufolge soll sich der weltgrößte Chemiehersteller BASF bereits Rücklagen in Höhe von 50 Mrd. US-$ dafür gesichert haben, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertrauten Personen. Der US-Saatgut- und Pflanzenschutzmittelkonzern Monsanto hatte den Schweizern 45 Mrd. US-$ angeboten. Syngenta hat diese Offerte mehrfach entschieden abgelehnt.

Finanzanalysten werten dieses Gerücht als vorbereitende Maßnahme, um Monsanto im Übernahmepoker Paroli bieten zu können. Allerdings ist die Pflanzenschutzsparte der BASF hinter Syngenta und Bayer weltweit auf Rang 3, sodass eine Übernahme ohnehin kartellrechtlich schwierig sein würde. Dem Aktienkurs von Syngenta bescherte dies Gerücht jedoch kurzfristig Auftrieb. Die BASF äußerte sich zu diesen Spekulationen nicht. (AW)
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