In den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 haben die Hersteller von Traktoren und Landmaschinen in Deutschland einen Umsatz von 4,57 Mrd. € erwirtschaftet. Das sind 5 Prozent unter dem Rekordniveau im Vorjahr. Dies zeigt die Statistik des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau e.V. (VDMA).

Die Importe gingen deutlicher zurück, als die Nachfrage nach Maschinen aus deutscher Produktion. Diese machen etwa 40 Prozent des Marktes aus. Für das zweite Halbjahr wird ein etwas stärkerer Rückgang für deutsche Hersteller auf dem „Heimatmarkt“ erwartet.

In einigen Sparten wird dennoch auf Rekordniveau investiert. Zum Beispiel bei Pflanzenschutzgeräten und in der Melktechnik.

Schwierige Bedingungen findet die Maschinenindustrie nach Aussage des VDMA auf den Exportmärkten vor. Der Rückgang der Ausfuhren der VDMA-Mitglieder lag bis Juni bei sechs Prozent. Dabei fällt das deutlich geringere Exportvolumen in das Nachbarland Frankreich besonders ins Gewicht. 2013 machten die Ausfuhren nach Frankreich 18 Prozent der Gesamtlieferungen deutscher Hersteller ins Ausland aus. In diesem Jahr sank der Wert der Lieferungen bereits um ein Viertel.

Die Auftragsbücher der deutschen Agrartechnikunternehmen sind in den vergangenen Monaten weiter geschrumpft. Derzeit ist für 2014 eine Rückkehr auf das Umsatzniveau des Jahres 2012 absehbar. (heu)
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