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Gestern fand die erste ordentliche Gesellschafterversammlung der Mühle Rüningen in der neuen Rechtsform der GmbH & Co. KG statt, wie die Braunschweiger Zeitung berichtete fand . Laut dem Beiratsvorsitzendem, Günter Jung, werde die Anfechtungsklage einiger Altaktionäre zurückgezogen, weil der Mehrheitsgesellschafter Wehrhahn zustimmte, die Rechte der freien Kommanditisten zu stärken. Die erhielten 2002 die Möglichkeit, den auf drei Jahre gewählten sechsköpfigen Beirat um ein Mitglied aus ihren Reihen zu stärken.

Weiter hieß es, dass 1.797 ehemalige Stückaktien mit über 503.000 DM abgefunden wurden. Der Geschäftsführer, Frank Plüschke, bezeichnete das Jahr 2000 unter anderem deswegen als schwierig, weil der verregnete Sommer zu hohen Getreidepreisen führte. Die Vermahlung sei gegenüber 1999 um 8 Prozent gesunken, der Umsatz ging um 3 Prozent auf 114,9 Mio. DM zurück. Das Geschäftsergebnis hielt sich mit 432.000 DM auf dem Niveau des Vorjahres. Als recht gut bewertete Plüschke die Entwicklung der Mühle im ersten Halbjahr 2001. (Bm)
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