Neuere Getreidesorten bieten eine bessere Verwertung durch das Tier als bisher bekannt. Dies gelte zumindest für Wiederkäuer wie Rind, Schaf und Ziege, berichtet die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern (LAF) heute.

Daher sei notwendig, die seit rund 40 oder mehr Jahren in Futterwerttabellen für diese Tierarten festgeschriebenen Werte zur Verdaulichkeit und dem Energielieferungsvermögen zu überprüfen. Eine bessere Ausnutzung in der Fütterung können durch eine exaktere Beurteilung der Futterqualität erreicht werden, so die LAF. Dies können Auswirkungen auf die Gestaltung der Rationen sowie die Preise von Getreidekomponenten haben.

Die LAF war nach eigenen Angaben an einem Teilprojekt des von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) organisierten mehrjährigen Forschungsprojekt unter der Bezeichnung "Grain-up" beteiligt. Ihre Ergebnisse präsentierte die LAF in dieser Woche auf einem Kongress an der Universität Hohenheim. (jst)



 
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