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Erstmals in der Geschichte Turkmenistans haben die dortigen Agrarproduzenten in dieser Saison 2 Mio. t Brotgetreide geerntet. Die Rekordernte sei ein Ergebnis der hingebungsvoller Arbeit, aber auch Folge der Agrarreform, die die Bauern zu wahren Eigentümern von Grund und Boden gemacht hätte. Dies betonte der Präsident des Landes, Saparmurat Nijasow, in einer Grußadresse an die Landwirte, wie die Internetzeitung Turkmenistan.ru berichtet.

Das Medium erinnert daran, dass vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion in der zentralasiatischen Republik, die vorwiegend über Wüstenböden verfüge, höchstens 70.000 t Brotgetreide erzeugt worden seien. Nun sei im Lande die Selbstversorgung mit diesem Produkt gesichert und sogar die Möglichkeit gegeben, einen Teil davon zu exportieren. Im vergangenen Jahr wurden in Turkmenistan nach nationalen Angaben rund 1,7 Mio.t Getreide eingebracht. (pom)
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