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Zwei Drittel der Getreideproben der Ernte 1999 wiesen keine Rückstände an Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln (Insektizide, Fungizide und Herbizide) auf. Bei einem Drittel gab es geringe, messbare Rückstände. Diese lagen jedoch unter den erlaubten Höchstmengen. Das ist das Ergebnis der Besonderen Ernteermittlung, mit der die Bundesanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung, Detmold, im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BML), Bonn, die Qualität der deutschen Getreideernte bewertet, teilt das BML mit.
Beim gemeinsam von Bund und Ländern durchgeführten Lebensmittel-Monitoring 2000 hätten sich Roggen und Weizen als praktisch rückstandsfrei hinsichtlich Pflanzenschutzmitteln oder Mykotoxinen erwiesen. Andere untersuchte Lebensmittel hätten gar keine oder nur geringe Verunreinigungen mit unerwünschten Stoffen aufgewiesen, vorgegebene Höchstwerte seien nicht überschritten worden. (ED)
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