Getreideversorgung wird enger


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Die weltweite Weizenerzeugung für die Saison 2007/08 schätzt das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA jetzt nur noch auf etwa 610 Mio. t und damit fast 2 Mio..t kleiner als vor einem Monat. Damit ist die Versorgung am internationalen Weizenmarkt noch enger als bisher erwartet. Der Verbrauch dürfte im laufenden Wirtschaftsjahr die Erzeugung um 10 Mio. t übersteigen. In seiner heute veröffentlichten Prognose hat das USDA die Zahl für die EU-Weizenernte gegenüber dem Vormonat noch einmal um 1,7 Mio. t nach unten revidiert.

Eingetrübt sind auch die Aussichten für Mais. Zwar wächst mit fast 772 Mio. t eine Rekordernte heran, der Zuwachs ist jedoch auf die USA begrenzt. Deutlich zurückgenommen hat das USDA die Erwartungen für die Maisernte der EU-27. Sie soll unter 49 Mio. t fallen. Vor einem Monat waren alle internationalen Marktbeobachter noch von einer Erzeugung in der Größenordnung von 55 Mio. t ausgegangen. Hier machen sich die zurückgenommenen Erwartungen in Südosteuropa bemerkbar. Das ungarische Landwirtschaftsministerium hatte diese Woche geäußert, dass 2007 in Ungarn mit etwa 4,5 Mio. t Mais nur die Hälfte der Vorjahresernte erwartet wird. (db)

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