Bayerische Molkereien

Gewerkschaft plant Warnstreiks


Die erste Runde in den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der bayerischen Milchwirtschaft ist ohne Ergebnis geblieben. Nun plant die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Warnstreiks, die noch vor der zweiten Verhandlungsrunde am 29. Oktober stattfinden sollen. „Die Arbeitgeber legen ein inakzeptables Angebot vor", begründet NGG-Verhandlungsführer Freddy Adjan den Schritt. Mit den Protestaktionen will die Arbeitnehmervertretung ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft strebt eine Anhebung der Löhne um einheitlich 150 Euro sowie eine deutliche Verbesserung der Altersvorsorge an. Die Arbeitgebervertreter hätten dagegen darauf bestanden, dass die Gesamtbelastung von Lohnerhöhung und Altersvorsorge nicht mehr als 2 Prozent betragen dürfe. Einen Festbetrag mit einer überdurchschnittlichen Anhebung in den unteren Tarifgruppen sei von der Gegenseite abgelehnt worden, so die NGG. (SB)
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