Die geringere Nachfrage aus der Landwirtschaft setzt Monsanto zu.
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Die geringere Nachfrage aus der Landwirtschaft setzt Monsanto zu.

Von 1,4 Mrd. US-$ auf nun 1,1 Mrd. US-$ ist der Nettogewinn im zweiten Turnus des Geschäftsjahres 2015/2016 (September bis August) zurückgegangen, teilte Monsanto am Mittwoch mit. Der Umsatz sackte um knapp 13 Prozent auf 4,5 Mrd. US-$ ab. Erst Anfang März hatte Monsanto zum zweiten Mal seit Jahresbeginn die Gewinnerwartung für 2016 abgesenkt. Es könnte auf einen Rückgang um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinauslaufen. In einem schwachen ersten Quartal hatte der US-Konzern vor allem wegen schwacher Südamerika-Umsätze sogar einen Verlust verbucht.

Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr vergeblich versucht hatte, den Schweizer Konkurrenten Syngenta zu übernehmen, leidet darunter, dass die Landwirte aufgrund der gefallenen Getreidepreise ihre Ausgaben stark eingeschränkt haben. Monsanto und die Konkurrenz haben infolgedessen hohe Preisnachlässe gewährt. Zusätzlich belastet der starke Dollar den Gewinn.

„Wir halten an unserem starken Wachstumsplan fest“, sagte CEO Hugh Grant anlässlich der Präsentation der Quartalsergebnisse. Erst jüngst kursierten Gerüchte, dass Monsanto an dem Agrarchemie-Geschäft von Bayer interessiert sei. (sp)
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