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Die Südzucker AG, Mannheim, hat ein turbulentes Geschäftsjahr 2007/08 hinter sich gebracht. Im Jahr des Übergangs nach der Reform der EU-Zuckermarktordnung ging das Konzernergebnis um 44 Prozent auf 233 (Vorjahr: 419) Mio. € zurück. Besonders im Geschäftssegment Zucker war der Einbruch deutlich spürbar, sagte Vorstandssprecher Dr. Theo Spettmann heute bei der Bilanzpressekonferenz in Mannheim. Bei Zucker ist das operative Ergebnis auf 61 (259) Mio. € gesunken. Ergebnissteigerungen gab es nur bei den Segmenten Spezialitäten und Frucht. Der Konzernjahresüberschuss erreichte 100 Mio. €, nach einem Fehlbetrag von 246 Mio. € im Vorjahr. Der Konzernumsatz blieb mit 5,8 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote liegt unverändert bei 42 Prozent. Der Hauptversammlung am 29. Juli 2008 will Spettmann den Aktionären eine Dividende von 0,40 (0,55) €/Aktie vorschlagen.

Spettmann erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 die gleiche Größenordnung bei Umsatz und Ergebnis wie im Vorjahr. Bereits für 2009/10 rechnet er mit einem Anstieg des operativen Konzernergebnisses auf mindestens 400 Mio. €. Bis zum 31. März hat die Südzucker-Gruppe mit 870.000 t Zucker rund 21 Prozent der Zuckerquote zurückgegeben. In den 39 Zuckerfabriken und zwei Raffinerien produzierte Südzucker 2007/08 rund 4,58 (4,60) Mio. t Zucker. (da)

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