Gewinnplus bei K+S 2006


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Die K+S-Gruppe, Kassel, steuert in diesem Jahr einer deutlichen Gewinnsteigerung entgegen. Für das 3. Quartal 2006 legt das Unternehmen ein Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 31,5 Mio. € vor. Das sind 32 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz des 3. Quartals übertraf mit 670 Mio. € den Vorjahreswert um knapp 8 Prozent.

Diesen Anstieg führt der Vorstandsvorsitzende Ralf Bethke vor allem auf den Erwerb des chilenischen Salzproduzenten Sociedad Punta de Lobos (SPL) zurück. Der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte konnte den Umsatz auf Grund der weiter steigenden Weltmarktpreise für Kalidüngemittel erneut kräftig steigern. Mit Ausnahme von Fertiva hätten alle Geschäftsbereiche beim Umsatz zugelegt. In den ersten neun Monaten konnte der Umsatz den Angaben zufolge um 6 Prozent auf 2,2 Mrd. € gesteigert werden. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern habe in den ersten neun Monaten mit 141,7 Mio. € den Vorjahreswert um 16,1 Mio. € übertroffen. Diese guten Zahlen lassen auf ein höheres Ergebnis für 2006 als im Vorjahr schließen. Bei Kalidüngern wird mit einer steigenden Nachfrage und höheren Preisen gerechnet, teilte das Unternehmen weiter mit. (da)

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