Gewisses BSE-Risiko bei Umstellung auf ökologischen Landbau bleibt

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Die Gefahr von BSE für Rinder in Betrieben, die auf ökologische Wirtschaftsweise umstellen, ist nach Ansicht der Bio-Verbände Bioland, Mainz, und Demeter, Darmstadt, gegeben. Selbst wenn ein Rind nach zwei Jahren Umstellungszeit zu einem ein "Ökotier" geworden ist, könnte es durch die lange Inkubationszeit und die noch immer ungeklärten Übertragungswege zwei Jahre später positiv getestet werden. Daher haben die Verbände ihre Richtlinien so verändert, dass vor der Umstellung geborene Rinder nicht unter den Verbandszeichen vermarktet werden. Dies betreffe auch zugekaufte Tiere aus konventionellen Betrieben. Zu Zuchtzwecken hatten die Öko-Verbände bisher in Ausnahmefällen solche Bestandsergänzungen genehmigt. (ED)
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