Gleiche Flintmais-Importregelungen für alle EU-Staaten gefordert

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Auf eine Lösung der Frage der Flintmaisimporte aus Argentinien nach Spanien drängte das Vereinigte Königreich am Montag im Agrarministerrat in Luxemburg. Es wurde dabei von Deutschland und den Niederlanden unterstützt. Spanien führt Flintmais im Rahmen eines Einfuhrkontingentes mit Zollabschlag billiger ein als andere EU-Mitgliedstaaten verarbeitet diesen zu Frühstückscerealien. Die Maisverarbeiter im Vereinigten Königreich, den Niederlanden und in Deutschland befürchten deshalb Wettbewerbsnachteile. Das Einfuhrkontingent ist eigentlich nur für den Import von Futtermais nach Spanien gedacht. Da es aber nur einen Zollcode für alle Maisqualitäten gibt, lässt sich die Einfuhr von Flintmais nicht verhindern. Die Kommission will langfristig einen Vorschlag machen und diesen auch mit Argentinien, den USA und der WTO absprechen, um für alle EU-Mitgliedstaaten die gleichen Einfuhrbedingungen für den Flintmais zu ermöglichen. (Mö)
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