Geschäftsjahr 2016
Glencore hat für das Jahr 2016 berichtet, einen Reingewinn in Höhe von 1,38 Mrd. US-$ eingefahren zu haben (Vorjahr: 4,96 Mrd. US-$ Verlust). Der operative Gewinn sei um 81 Prozent gestiegen auf 3,9 Mrd. US-$. Den Cashflow weist das Unternehmen mit 7,8 Mrd. US-$ im Vergleich zu 6,6 Mrd. US-$ im Vorjahr aus. Nettoverbindlichkeiten liegen laut Geschäftsbericht bei 15,5 Mrd. US-$ - ein Rückkgang um rund 40 Prozent gegenüber 2015.
Das sind 10 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Als Gründe nennt der Konzern den späteren Start der Zuckerrohr-Ernte in Brasilien sowie Wartungsarbeiten in einer argentinischen Ölmühle. Sie hat dazu geführt, dass die Ölsaatenverarbeitung um 7 Prozent auf 1,7 Mio. t zurückgegangen ist. Ebenfalls sinkende Volumina verzeichnet das Unternehmen bei der Verarbeitung von Reis und Weizen. Während die Weizenvermahlung mit 223.000 t nur um 7 Prozent eingeschränkt wurde,  verringerte der Konzern bei Reis um 34 Prozent auf 37.000 t. Deutlich zugelegt um 41 Prozent auf 168.000 t hat der Konzern im 1. Quartal 2017 bei der Produktion von Biodiesel.

Insgesamt machten dem Rohstoffkonzern eigenen Angaben zu Folge Wetterkapriolen zu schaffen. So erlebte die Produktion im 1. Quartal 2017 einige wetterbedingte Auswirkungen, darunter Zyklon Debbie in Australien, Überschwemmungen in Peru und höher als durchschnittliche Niederschläge in anderen Gebieten. (got)
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