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Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA hat in seiner heutigen Ernteschätzung die südamerikanische Sojabohnenernte für 2008/09 moderat nach unten korrigiert. Für Argentinien stuft das USDA die Sojabohnenernte jetzt mit 43 Mio. t um rund 800.000 t niedriger als im Vormonat ein. Im vergangenen Jahr hatte Argentinien noch 46,2 Mio. t Sojabohnen geerntet. Die Schätzung für Brasilien blieb mit 57 (Vorjahr: 61) Mio. t unverändert. Die US-Endbestände wurden für diese Saison auf Grund der höheren Exporte um 680.000 t auf 5 Mio. t Sojabohnen zurückgenommen.

Das globale Ölsaatenangebot bleibt reichlich. Trotz der kleineren Ernten in Südamerika liegt die weltweite Sojabohnenerzeugung 2008/09 mit 223,3 Mio. t um etwa 2,5 Mio. t oberhalb des Vorjahresniveaus. Auch bei Rapssaat bleibt die Versorgung in der laufenden Saison üppig, denn das USDA geht von einer globalen Rekorderzeugung von 57,5 Mio. t aus. Wegen der höheren Erträge in China wurde die Vormonatschätzung für Raps aktuell um 700.000 t weltweit nach oben korrigiert. (St)

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