Die Zerschlagungspläne für Kaiser's Tengelmann sind nach den Fortschritten beim Krisengespräch zur Zukunft des angeschlagenen Supermarktbetreibers zunächst auf Eis gelegt. Um zwei Wochen werde Haub seine Entscheidung aufschieben. In dieser Zeit müsse eine Lösung gefunden werden, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Die Führung des Unternehmens und die Sicherung des Tagesgeschäfts würden zunehmend zu einer „Herkulesaufgabe", heißt es darin. Tengelmann spricht von einem „dramatischen Anstieg der monatlichen Verluste". Am Freitagvormittag hatte der Aufsichtsrat des Supermarktbetreibers getagt. Am Donnerstagabend hatten sich die Chefs der Handelskonzerne Edeka, Tengelmann und Rewe mit Vertretern der Gewerkschaft getroffen, um über die Zukunft des Unternehmens mit über 15.000 Arbeitsplätzen zu beraten. (az)
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