Die BSV Saaten weist darauf hin, dass alle GeoVital Mischungen die Greening Anforderungen erfüllen. Das Saatgut stehe ausreichend zur Verfügung. Dies gilt auch für die Zwischenfruchtmischungen GeoVital MS 100 LR und GeoVital MS 100 LRZ die seit diesem Jahr im Programm B36 des bayerischen KuLaP gefördert.
Sechs GeoVital-Mischungen sind darüber hinaus für das baden-württembergische FAKT-Programm einsetzbar. Auch hier ist die Förderfähigkeit gegeben.

Für den Einsatz in Wasserschutzgebieten eignet sich die leguminosenfreie Saatmischung GeoVital MS 100 AS. Für schwere, verdichtete Böden wurde GeoVital MS 100 R entwickelt, die durch die enthaltenen Arten den Boden tiefenlockert. Neu ist GeoVital G 100, die speziell für späte Saaten bis Ende September, insbesondere zur Aussaat nach frühräumendem Mais konzipiert wurde. Durch die ausgewogene Zusammensetzung aus „schnellen“ Arten kann GeoVital G 100 auch bei späten Saatterminen noch ausreichend ober- und unterirdische Biomasse bilden, um das Bodengefüge zu lockern und Nährstoffe zu speichern.

Die Landwirte sollten laut BSV beachten, dass billige 2-Komponenten-Mischungen, wie sie teilweise angeboten werden, dagegen keine Garantie für das Einhalten des Artenverhältnisses (max. 60% Samenanteile einer Art) bieten.

Meist werden die Flächen-Prozente (Samenanteile) mit durchschnittlichen TKGs ermittelt. Das TKG differiert jedoch innerhalb der Art je nach Sorte und auch innerhalb der Sorte gibt es partiebezogen Unterschiede. Daher kann nicht davon ausgegangen werden, dass das Verhältnis auf der Fläche eingehalten wird, auch wenn es rein rechnerisch passen müsste. Unproblematischer sind hier Mischungen mit mindesten 3 Arten. (az)
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