Greenpeace kritisiert Monsantos "Versuche" mit Bt-Kartoffeln in Georgien


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Frankfurt a.M./ED, 7. Oktober - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft Monsanto die Durchführung von "Versuchen" mit Bt-Kartoffeln in Georgien vor, wie Agra Europe London mitteilte. Laut Greenpeace nutzt der Konzern damit die Regelungslücken im georgischen Gesetz. Angeblich werden die dortigen Landwirte auch im Unklaren gelassen über mögliche Risiken in Hinblick auf die Biodiversität und den StatuStatus als Erzeuger von Bio-Produkten. Die betreffende Kartoffelsorte enthält ein Gen des Bacillus Thuringiensis (Bt), das die Blätter der Pflanze vor Fraßschäden durch den Kartoffelkäfer schützt. Nach Auskunft von Monsanto konnten mit dem Anbau der Bt-Kartoffeln die regionalen Erträge nahezu verdoppelt werden. Die Einführung des Saatgutes wurde finanziell unterstützt durch die EU im Rahmen des Technischen Hilfsprogrammes für die GUS.
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