In Russland fiel die Erzeugung von Schweinefleisch in den industriemäßig betriebenen Produktionsanlagen 2014 mit mehr als 2,9 Mio. t Lebendgewicht um gut 320.000 t umfangreicher aus als im Vorjahr. Dabei wurde der Zuwachs praktisch ausschließlich durch die Unternehmen gewährleistet, die auf den 20 vorderen Plätzen auf der Rangliste des Nationalen Schweinehalterverbands aufscheinen, berichtet das Agrarische Informationszentrum (AIZ), Wien, unter Berufung auf russische Medien.

Diese Unternehmen stockten die Produktion von etwa 1,4 Mio. t im Jahr 2013 auf mehr als 1,7 Mio. t sowie ihren Anteil an der gesamten industriemäßigen Erzeugung des Produkts von 54,2 Prozent auf 59,6 Przent auf. Allerdings sei dieser Zuwachs ein Ergebnis früherer Investitionen in die Errichtung oder Modernisierung der Anlagen, bestätigte der Geschäftsführer des Verbands, Jurij Kowaljow.

Neue Investitionen in den Produktionsbereich seien vorerst nicht zu verzeichnen, auch wenn die Top-20-Betriebe dank guter Konjunktur eine hohe Rentabilität aufwiesen, bestätigte Kowaljow. Er führte dies in erster Linie auf eine deutliche Verteuerung von Bankkrediten zurück. (az)
stats