Großbritannien erwägt Impfung


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In England gibt es Überlegungen, Tiere gegen Maul- und Klauenseuche (MKS) zu impfen. Den Briten sitzt die Angst im Nacken, eine Epidemie wie 2001 zu erleben. Impfstoffe werden zurzeit vorsorglich bereitgestellt, berichtet die britische Financial Times in ihrer heutigen Ausgabe. Die Entscheidung ist jedoch nicht gefallen, denn im Falle eine Impfung verliert Großbritannien den Status als MKS-frei. Auf der anderen Seite sind die Briten leidgeprüft. Beim MKS-Geschehen im Jahr 2001 hatte das Land nicht geimpft. Nach dem ersten Seuchenausbruch im Februar 2001 wütete die Krankheit bis in den Spätsommer. Rund 4 Millionen Tiere mussten damals in Großbritannien getötet werden. (db)
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