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Nach dem Ausbruch der Schweinepest in Ostengland hat das britische Landwirtschaftsministerium (Maff), London, die Tötung tausender weiterer Schweine angekündigt, teilt der Informationsdienst AIZ, Wien, mit. Bisher wurden 6.000 Tiere von drei Bauernhöfen geschlachtet, auf denen die Krankheit in der vergangenen Woche auftrat. Aber auch alle Schweine fünf weiterer Höfe müssten nun getötet werden, erklärte das Ministerium am Samstag. Um die betroffenen Farmen wurden Sicherheitszonen abgesteckt. Hunderte von Betrieben werden noch überprüft. Die Importverbote für britische Schweine, die mehrere europäische Länder verhängten, würden wohl frühestens in einigen Wochen wieder aufgehoben, sagte der leitende Veterinär der Behörde, Jim Scudamore, gegenüber der Presseagentur AP. Dies könne schwerwiegende Folgen für die britische Landwirtschaft haben. Es sei aber noch in den kommenden zwei Wochen ein Treffen britischer Experten mit Vertretern deer EU-Kommission geplant. Rund 15 Prozent der britischen Schweineprodukte werden exportiert und bringen jährlich rund 207,8 Mio. Euro ein. (ED)
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