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Die ersten Einschätzungen zur Rapsernte in Deutschland reichen von gut bis überdurchschnittlich, wie eine Korrespondentenumfrage der Agrarzeitung Ernährungsdienst ergab. In Nordhessen ist die Rapsernte lediglich bis zu 30 Prozent abgeschlossen. Bei den Erträgen wird von Werten zwischen 30 und 50 dt/ha gesprochen. Der Ölgehalt könnte im Schnitt bei 42 Prozent liegen. In Südhessen und nördlich von Frankfurt sind bereits 60 bis 70 Prozent des Erntegutes eingebracht. Auch hier wird von sehr unterschiedlichen Erträgen berichtet. Der Durchschnitt der Erträge wird eher bei 30 bis 32 dt/ha gesehen.

In Rheinland-Pfalz könnten die Erträge mit durchschnittlich 30 dt/ha unter dem Vorjahresniveau liegen. In Baden ist die Ernte so gut wie abgeschlossen. Die Erträge werden hier bei etwa 40 dt/ha gesehen, der Ölgehalt bei gut über 40 Prozent. In Württemberg ist in den mittleren Lagen von sehr guten Erträgen über 50 dt/ha die Rede. Der Ölgehalt liegt auch hier über 40 Prozent. In Sachsen und Thüringen dürfte ein Drittel der Bestände abgeerntet sein. Erste Ergebnisse liegen bei rund 40 dt/ha.

In Bayern waren bis Freitagnachmittag rund 30 Prozent der Flächen gedroschen. Noch nicht so weit ist der Erntefortgang in der Oberpfalz und im nördlichen Teil Oberfrankens. Hier dürften bislang kaum 20 Prozent geerntet worden sein. Die bis jetzt von den Landwirten gemeldeten Naturalerträge liegen im Schnitt zwischen 30 bis 50 dt/ha. Recht gut werden bisher die Ölgehalte eingeschätzt. Die Spanne reicht von 40 bis 45 Prozent. Über die Ergebnisse in weiteren Bundesländern informiert Sie die heutige Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (ED)
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