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Wenn heute die Getreideintervention 2001/02 eröffnet wird, ist in Deutschland ein größerer Ansturm als im Vorjahr zu erwarten. Marktbeteiligte rechnen vor allem in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit umfangreicheren Andienungen an Gerste und Roggen, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Das vergangene Jahr 2000/01 zählte mit einer Getreideintervention von insgesamt rund 2,5 Mio.t eher zu den "schwachen" Interventionsjahren. In der laufenden Saison aus heutiger Sicht mit 3,0 bis 3,5 Mio.t gerechnet. Den Löwenanteil wird wie in den Vorjahren Gerste und Roggen ausmachen. Mit einer Weizenintervention rechnen Marktteilnehmer, wenn überhaupt, frühestens im April 2002. Zurzeit ist bei Weizen wegen der relativ hohen Preise die Intervention kein Thema. (da)
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