Diese Menge entspricht rund 59 Prozent der bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen insgesamt freigesetzten Menge von rund 11,9 Mio. Litern. Das sind rund 7,1 Prozent mehr als 2013. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) ereigneten sich 2.539 Unfälle beim Transport und bei der Lagerung sowie Nutzung der Stoffe, einer mehr als 2013.

Rund 4,6 Mio. Liter der wassergefährdenden Stoffe konnten nicht wiedergewonnen werden, das entspricht rund 39 Prozent. Davon waren knapp die Hälfte Jauche, Gülle und Silagesickersaft. Diese sind zwar nicht in Wassergefährdungsklassen eingestuft, können aber zu einer Gefahr für Gewässer und Böden werden, wenn sie in großen Mengen austreten. Der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Schadstoffe lief in Anlagen aus – als Hauptursache nennt Destatis menschliches Versagen. (az)
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