In Brasilien sind die Preise für landwirtschaftliche Flächen im vergangenen Jahrzehnt enorm angestiegen.

Zwischen Januar 2002 und Dezember 2011 wurde für Agrarflächen in Brasilien ein Preisanstieg von 278 Prozent festgestellt. Dies besagt ein Bericht der brasilianischen Berater-Organisation FNP den Agra Europe zitiert. Demzufolge hat vor allem die hohe Nachfrage aus China die Preise von Rohstoffen wie Soja, Mais und tierischen Proteinen in die Höhe getrieben. Investment- und Pensionsfonds haben daher zunehmend brasilianisches Ackerland gekauft.

Anhaltend hohe Preise für Soja und Mais haben die Landwirte ermutigt, in weniger erschlossenen Gebieten Landwirtschaft zu betreiben. Auch Käufer haben sich zunehmend auf weiter entfernte Gebiete im Nordosten Cerrado in Staaten wie Maranhão, Piauí, Tocantins und Bahia fokussiert.

Die Berater glauben, der Anstieg der Preise für Ackerland werde sich zwar abschwächen, aber es gebe noch Spielraum nach oben. (hed)
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