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Mehr als 140 Teilnehmer besuchten den diesjährigen Getreidehandelstag auf der Bundeslehranstalt Burg Warberg am 28. und 29. Juni, teilt der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA), Bonn, mit. Zentrales Thema waren die Konsequenzen der jüngsten Vorgänge um das Pflanzenschutzmittel Nitrofen. Nach Aussage des Präsidenten des BVA, Claus Bacmeister, haben die Nitrofen-Ereignisse die Landhandels-Branche "mit voller Wucht getroffen". Das Agrargewerbe hätte mit Unverständnis ansehen müssen, dass eine Branche ohne Rücksicht auf die endgültige Situation diffamiert und vorverurteilt worden sei. Notwendig sei der Aufbau eines branchenübergreifenden Krisenmanagements, um nicht vermeidbare Restrisiken für die Unternehmen unter Kontrolle zu halten. In Vorträgen und anschließenden Diskussionen wurden Fragen zu agrarpolitischen Entwicklungen, rechtliche Aspekte zu Rückstandfreiheit von Rohstoffen sowie Marktprognosen und die Perspektiven der Getreideintervention bearbeitet. Der BVA weist darauf hin, dass die vollständigen Vorträge angefordert werden können per Fax unter 0228-97585-32 oder per E-Mail unter zentrale@bv-agrar.de. Als Termin für den nächsten Getreidehandelstag wurden der 20. und 21. Juni 2003 festgelegt, heißt es abschließend. (ED)
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