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Mit etwa 10 Mio t Weizen aus Russland müssen die Weizenexportmärkte in der kommenden Saision rechnen. Dies entspräche einem Zuwachs um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet Agrar-Europe unter Bezug auf Mitteilungen des Moskauer Landwirtschaftlichen Forschungsinstituts. Damit würde Russland die Position Argentiniens als viertgrößter Weizenexporteur der Welt einnehmen. In diesem Jahr werde in Russland mit einem Weizenertrag von 30 bis 31 Mio t. gerechnet. Die gesamte Getreideernte wird mit 78 Mio. veranschlagt. Nach Ansicht von Experten könne Russland Futterweizen billig auf den Märkten in Südostasien absetzen und Maislieferungen aus den USA unterlaufen, heißt es weiter. Die russische Regierung werde viertklassigen Mahlweizen zu Preisen von umgerechnet EUR 73,80 intervenieren, habe Vasily Krutin von der russischen Regulierungsbehörde der Nachrichtenagentur Reuters mitgeteilt. (ED)
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