Grüne Woche: EU hat Arbeitsmarkt im Blickfeld

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Den ländlichen Raum für seine Bewohner attraktiver machen will EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel. Der ländliche Raum brauche Investitionen, um seine Wirtschaft zu stärken und neue Arbeitsplätze zu schaffen, sagte Fischer Boel zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche am Donnerstag in Berlin. Mit der jüngsten EU-Agrarreform sei ein erster Schritt getan. Damit werde die ländliche Entwicklung zu einer tragenden Säule der Lissabon-Strategie, betonte Fischer Boel.

Die ländliche Entwicklung sei ein hervorragendes Instrument um sicherzustellen, dass die Bevölkerung auf dem Lande bleibe und dort angemessene Lebens- und Arbeitsbedingungen vorfinde. Dafür sei eine angemessene Entlohnung für Umweltleistungen notwendig. Weil sich der Strukturwandel in der Landwirtwirtschaft fortsetzen werde, seien neue Beschäftigungsmöglichkeiten im ländlichen Raum dringend nötig. In Europa leben durchschnittlich rund 50 Prozent der Bevölkerung im ländlichen Raum. (BS)

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