Mit natürlichen Ressourcen unternehmerische Konzepte entwickeln, ist den neuen Preisträgern des Förderpreises Ökologische Landwirtschaft gelungen. Bundesagrarministerin Ilse Aigner zeichnet heute in Berlin drei Betriebe aus. Der Förderpreis ist mit 22.500 € dotiert und wird jährlich bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom Bundeslandwirtschaftsministerium vergeben. In diesem Jahr überzeugte die nachhaltige ökologische Erzeugung von Hühnern, Pflanzen und Fischen die Jury. Der Biokreis-Betrieb Gut Herrmannsdorf KG in Bayern wird für die Vermarktung seines Landhuhn-Darlehen ausgezeichnet. Der Hof setzt ganz bewusst auf eine Kreuzung der Rassen Les Bleues und der Sulmtaler, die als Zwei-Nutzungshühner weniger Eier produzieren. Finanziert wird das nachhaltige Haltungssystem von Kunden, die dem Betrieb ein Darlehen in Höhe von 300 € gewähren und dafür zehn Jahre lang Warengutscheine erhalten.

Die Demeter-Gärtnerei Obergrashof in Bayern besticht mit dem Anbau von mehr als 100 Sorten Feld- und Feingemüse. Die Fruchtbarkeit des Bodens erhält eine Rinder- und Schafherde mit mehr als 100 Tieren. Durch den Einsatz von Hühnerkompost wird der Zukauf von Stickstoff auf 10 kg/ha begrenzt. Der Bioland-Betrieb „De Fischer ut Grambek" in Schleswig Holstein erhält die Auszeichnung für seine artgerechte Haltung, Zucht und Fütterung von Fischen. (az)
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