Die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin startet am 18. Januar zum 78. Mal. Sie ist die weltgrößte Schau der Land- und Ernährungswirtschaft sowie des Gartenbaus für Verbraucher. Präsentiert werden Nahrungs- und Genussmittel.

Im vergangenen Jahr zog die Grüne Woche 420.000 Besucher an, davon waren knapp ein Viertel Fachbesucher. Über 300 Kongresse, Foren, Podiumsdiskussionen, Seminare und Workshops bilden in diesem Jahr das Rahmenprogramm auf der Grünen Woche.

Bereits im Vorfeld findet die DLG-Wintertagung vom 15. bis 17. Januar statt. In insgesamt 18 Veranstaltungen beleuchten landwirtschaftliche Unternehmer und Fachleute aus Wissenschaft und Beratung aktuelle Trends in Betriebsführung, Acker- und Pflanzenbau, Forstwirtschaft und Biolandwirtschaft.

Im Mittelpunkt des Konferenzprogramms der IGW steht das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA). Vom 17. bis 19. Januar treffen sich hier Agrarminister aus aller Welt mit den Spitzen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Vertretern von Wissenschaft und Gesellschaft. Sie diskutieren zum Thema „Verantwortliche Investitionen in Agrar- und Ernährungswirtschaft – Schlüsselfaktor für Ernährungssicherung und ländliche Entwicklung“.

Am 19. Januar 2013 findet dann der Agrarministergipfel im Auswärtigen Amt in Berlin statt. Am gleichen Tag trifft sich ein hochrangig besetztes Wirtschaftspodium unter dem Titel „Investing in Food Security: Growing Needs and Opportunities“. Erstmals veranstalten auf Einladung des BMELV die internationalen Organisationen OECD, FAO und Afrikanische Union am Nachmittag des 18. Januar öffentliche Arbeitssitzungen.

Am 18. Januar lädt die afz – allgemeine fleischer zeitung (dfv) zum Frische Forum Fleisch und das Fachforum Milch des Deutschen Bauernverbandes (DBV) findet am 21. Januar statt. Am 21. und 22. Januar kommen auch die Experten der Biokraftstoffbranche beim Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft 2013“ zusammen. Veranstalter sind der Bundesverband Bioenergie e. V. (BBE) und Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP),

Unter dem Motto „Lebendiges Land. Lebendiges Europa“ werden in einem deutsch-französischen Workshop Zukunftsvisionen für den ländlichen Raum entworfen. Erwartet werden Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner und der französischen Minister für Landwirtschaft, Lebensmittel und Forsten, Stéphane Le Foll sowie der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV).

Um die Entwicklung auf dem Land geht es auch im Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2013. Die Konferenzveranstaltung des DBV findet am 23. und 24. Januar im ICC Berlin statt.

Auf der Bühne des Erlebnis Bauernhofs der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) werden ebenfalls während der IGW Podiumsdiskussionen zu aktuellen Entwicklungen in der Landwirtschaft geführt. Am 25. Januar wird der Förderpreis Ökologischer Landbau durch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner überreicht.

Zur Vermarktung regionaler Erzeugnisse laden der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL) am 22. Januar zu einem Forum „Mehrwert für Land und Gesellschaft - Regionale Vermarktung“ ein. (az)
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