Goodmills Deutschland werde zwar durch den Zusammenschluss seine Marktposition in Südwestdeutschland bei der Herstellung und dem Vertrieb von Hartweizenmahlprodukten stärken, erklärte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt. Eine erhebliche Behinderung des Wettbewerbs sei damit aber nicht verbunden.

Das Bundeskartellamt habe im Rahmen des Fusionskontrollverfahrens umfangreiche Marktermittlungen durchgeführt. Hauptprodukt auf dem sachlich relevanten Markt ist der bei der Vermahlung von Durum anfallende Hartweizengrieß für die Herstellung von Pasta.

Goodmills Deutschland, ehemals VK Mühlen, gehört zu den größten Mühlenunternehmen in Deutschland und stärkt durch den Zusammenschluss seine Stellung als Marktführer in  Südwestdeutschland. Dennoch sieht das Kartellamt auch weiterhin einen Wettbewerbsdruck für die Mehlanbieter. In dem Markt für Hartweizenmahlprodukte gebe es erhebliche Überkapazitäten, so dass den Kunden auch nach dem Zusammenschluss auf Alternativen zurückgreifen können. (az)
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