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Zur weiteren Entwicklung der Milchpreise für Sachsens Bauern trafen sich kürzlich der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes e.V., Wolfgang Vogel, und der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Sachsenmilch AG, Thomas Höring, zu einem Spitzengespräch in Leppersdorf, berichtet der Landesbauernverband in Dresden. Vogel habe deutlich gemacht, dass die sächsischen Milchbauern die positive Preisentwicklung der vergangenen Monate würdigten. Die derzeitigen Grundpreise für Milch von mehr als 40 Cent/kg seien dringend notwendig, um die roten Zahlen auf den Konten der Landwirte zu beenden und vor allem die stetig steigenden Kosten für Futter, Energie, Ersatzteile und sonstige Betriebsmittel auf den Höfen auffangen zu können.

Im Jahr 2008 würden die sächsischen Bauern ihre Milch nicht unter 43 Cent/kg Grundpreis an die Molkereien verkaufen können, so Vogel. Dieser Aussage lägen sowohl Kostenentwicklungen als auch Marktanalysen zu Grunde. Die Sachsenmilch AG kauft laut Bauernverband weit mehr als die Hälfte der in Sachsen ermolkenen Milch und ist damit der größte Geschäftspartner der Landwirte im Freistaat. (ED)

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