Betreiber von Biogasanlagen können aufatmen. Im Kreislaufwirtschaftsgesetz gilt Wirtschaftsdünger als Nebenprodukt der Tierhaltung.

Gülle ist kein Abfall, auch nicht nach der Verwertung in einer Biogasanlage. Auf diese Interpretation haben sich Bund und Länder jetzt verständigt. Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt die Einigung und hebt hervor, dass die Verständigung auf einen einheitlichen Vollzug des Kreislaufwirtschaftsgesetzes für die Biogasanlagenbetreiber enorm wichtig sei. 
 
Das Land Niedersachsen hat bereits die Rechtslage geklärt. Wenn eine Biogasanlage ausschließlich Gülle und gezielt erzeugte pflanzliche Rohstoffe einsetzt, sind dort seit Dezember die entstehenden Gärreste der Gülle rechtlich gleichgestellt. (az)
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