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Zwischen dem 1. November und dem 31. Januar dürfen N-Düngemittel nicht auf Ackerland ausgebracht werden. Das gilt für N-Dünger mit einem Gesamtgehalt von 1,5 Prozent in der Trockenmasse oder wenn 10 Prozent des Gesamt-N-Gehaltes als Ammonium- oder Nitratstickstoff vorliegen. Für Grünland gilt eine Sperrfrist vom 15. November bis 31. Januar. Regionale Ausnahmen sind zu beachten.

Ab dem 1. Februar 2009 dürfen dann bei geeigneten Bodenverhältnissen wieder Gülle, Gärreste, Jauche, Geflügelkot und N-Mineraldünger eingesetzt werden. Die Böden sollten dann weder überschwemmt, wassergesättigt noch gefroren oder durchgängig mit mehr als 5 cm Schnee bedeckt sein. Gleiches gilt auch für Phosphat-Dünger mit einem Anteil von mehr als 0,5 Prozent Phosphat. (ED)

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