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Die französische Weichweizenernte ist besser ausgefallen als ursprünglich angekündigt, teilt das französische Getreideamt Onic, Paris, mit. Mindestens 81 Prozent der Weichweizenernte erreichen einen Proteinwert von 11 Prozent. Das Getreideamt sieht deshalb auch für die neue Ernte gute Absatzchancen auf den Exportmärkten.
Mit einem Wert von 11,4 Prozent sei der durchschnittliche Proteingehalt des neu geernteten Weichweizens um 0,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr, berichtet die Onic. Freilich wird zugegeben, dass die Partien in den Fallzahlen nach Hagberg große Unterschiede aufweisen. Nur 30 Prozent der Weichweizenernte kommt auf einen Wert von mehr als 220 sec., wogegen 1999 nahezu die gesamte Ernte eine Fallzahl von mehr als 220 sec. aufgewiesen hatte. Das durchschnittliche Hektolitergewicht liegt in diesem Jahr bei 74,5 kg, nach 78,5 kg im Jahr 1999. Der durchschnittliche Feuchtigkeitsgehalt der diesjährigen Ernte wird mit 13,9 Prozent angegeben.
Die Onic weist darauf hin, dass der französische Weichweizen auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig sei, insbesondere im Hinblick auf die Märkte in Nordafrika. Im Handel mit den Drittländern komme dem Export auch die Abschwächung des Euro gegenüber dem Dollar zugute. Zudem sei die Exportpolitik der EU wieder in Gang gekommen. Den Handel mit anderen EU-Mitgliedstaaten beurteilt die Onic ebenfalls positiv. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (JF)
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