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Nach Bayern ist der Erreger der Geflügelpest nun auch in Sachsen nachgewiesen worden. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), Insel Riems, bestätigte am späten Dienstag Abend den Fund des Geflügelpesterregers in drei Schwänen aus Frohberg im Landkreis Leipziger Land. Nach Angaben des sächsischen Gesundheitsministeriums waren die Wildvögel am Montag tot aufgefundenen worden. Die neuen Fälle aus Sachsen ändern aber nichts an der Risikobewertung des FLI für die Geflügelpest. Es bleibe bei einem mäßigen Übertragungsrisiko von Wildvögeln auf Nutzgeflügel, sagte der Leiter des Instituts Prof. Thomas C. Mettenleiter.

Entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen werde um den Fundort im Radius von 3 km ein Restriktionsgebiet eingerichtet. In diesem Gebiet gelten insbesondere für geflügelhaltende Betriebe Beschränkungen, um die mögliche Einschleppung des Virus in Hausgeflügelbestände zu verhindern. Aus dem Sperrbezirk dürfen 21 Tage lang weder Geflügel noch Geflügelprodukte ein- und ausgeführt werden. Hunde und Katzen sind an der Leine zu führen. (ED)

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