Vogelgrippe

H5N2 in den USA auf dem Rückzug

Der Ausbruch des pathogenen H5N2-Vogelgrippe-Virus in den USA gilt als offiziell beendet. Weil seit Juni und damit seit fünf Monaten keine neuen Fälle registriert wurden, erklärte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) den Seuchenzug für beendet, berichtet der US-Informationsdienst Watt Global.

Laut einem aktuellen OIE-Bericht seien die Vogelgrippe-Ausbrüche in Arkansas, Kalifornien, Idaho, Indiana, Iowa, Kansas, Minnesota, Missouri, Montana, Nebraska, North Dakota, Oregon, South Dakota, Washington und Wisconsin nun endgültig beendet. Die OIE erklärte weiter, dass die USA vollständig die notwendigen Maßnahmen und Überwachungsanforderungen erfüllt hätten.

Das Virus wurde in den USA im Dezember 2014 in wilden Enten in Whatcom County/Washington bestätigt. Der letzte Fall trat im Juni in Iowa auf. Auch wenn sich die Lage in den vergangenen Monaten entspannt hat, warnt die die Tier- und Pflanzenschutzkontrolle (APHIS) des US-Agrarministeriums (USDA) vor weiter bestehenden Gefahren. Mit dem beginnenden Vogelzug im Dezember könnte das Virus aus dem Norden zurückkehren. Die Überwachung von Nutzgeflügel und Wildvögeln werde deshalb fortgesetzt. (SB)
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