Hauptversammlung

HaGe Nord optimiert Unternehmensprozesse


Das Getreidegeschäft der HaGe ist mit Hafenanschluss in Kiel exportorientiert.
-- , Foto: HaGe
Das Getreidegeschäft der HaGe ist mit Hafenanschluss in Kiel exportorientiert.

Die gesteckten Ziele für 2014 konnte die Hauptgenossenschaft Nord AG (HaGe) in Kiel nicht alle erreichen. Nach Steuern wurde ein Jahresüberschuss in der AG von 5,8 (2013: 17,6) Mio. € erwirtschaftet, bei einem Umsatz von 1,7 (1,8) Mrd. €. Die Eigenkapitalquote ist zuletzt um 6 Prozentpunkte gestiegen.

Finanzvorstand Dr. Ulrik Schlenz ist mit dieser Ergebnissituation zufrieden, macht aber im Gespräch mit agrarzeitung.de auf das wettbewerbsstarke Umfeld aufmerksam. Eine Dividende gibt es für die Aktionäre auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Kiel für 2014 keine. Die Stabilität des Unternehmens habe klare Priorität, teilt Schlenz mit. Nicht die Erwartungen erfüllten im Berichtsjahr die Sparten Futter sowie Getreide, Raps und Hülsenfrüchte. Vor allem die Trocknerkapazitäten waren durch die trockene Ernte nicht ausgelastet.

Carsten Klausen, Vorstandsvorsitzender der HaGe, hob die starken Konzern- und Kapitalpartner hervor, insbesondere die dänische Muttergesellschaft DLG. Ein Know-how-Transfer innerhalb des gesamten DLG-Konzerns zwischen Ländern wie China, Rumänien, Deutschland, Schweden, Frankreich und Dänemark ermöglicht die Erstellung gemeinsamer Konzepte und Lösungen, die einen echten Mehrwert für die Kunden darstellen.

Henrik Madsen, Sprecher des Vorstands, erläutert, dass der Wettbewerb im Agrarsektor in den kommenden zehn Jahren durch weitere internationale Teilnehmer intensiviert wird.

Im Saatgutgeschäft sei bereits eine bundesweite Präsenz durch Kooperationen und Beteiligungen vorhanden. Nach den Worten von Vorstandsmitglied Markus Grimm ist die HaGe mit Anlagen im Norden sowie über die Kooperationspartner OTS in Thüringen, der Busch-Gruppe in Bayern und SGL im Westen bundesweit mit Saatgutanlagen präsent. (da)
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