Hafermarkt bleibt in fester Stimmung

1

Deutscher Hafer ist zurzeit kaum im Angebot. Schälmühlen decken ihren Bedarf zunehmend mit skandinavischen oder britischen Herkünften. Niemand kann sich so recht erklären, wo die deutsche Haferernte geblieben ist, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Steht doch einer inländischen Produktion von rund 1,3 Mio. t Hafer gerade ein Bedarf der Mühlen von 250.000 t gegenüber. Vermutungen reichen von unverkauften Beständen auf den Höfen bis zu einer verstärkten Verwendung in der Fütterung. Die Schälmühlen bieten jetzt für die neue Ernte Kurse zwischen 23,- und 24,- DM/dt franko. Seitens des Handels wird dieses Signal als nicht ausreichend gesehen, um Landwirte zum Haferanbau zu motivieren. (dg)
stats