Kaliproduktion

Hattdorf geht wieder in Betrieb

Der Standort Hattorf des Werkes Werra wird am 15. Februar die volle Produktion wieder aufnehmen. Dies teilt die K+S heute mit. Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen ist die Vollproduktion allerdings voraussichtlich nur für sieben Tage gesichert. Die Rohsalzverarbeitung am Standort war wegen nicht ausreichender Entsorgungsmöglichkeiten für Produktionsabwässer am 21. Januar eingestellt worden.

Durch das zwischenzeitliche Tauwetter im Einzugsbereich der Werra war der Wasserstand in den vergangenen Tagen etwas angestiegen, so dass die Bestände in den Speicherbecken reduziert werden konnten.

Über die Auswirkungen dieser Einschränkungen auf die Produktverfügbarkeit der K+S KALI GmbH sagt Geschäftsführerin Alexa Hergenröther: "Wir unternehmen unser Möglichstes, um die aktuell hohe Kundennachfrage insbesondere im Vorfeld der Frühjahrsdüngung in Europa bedienen zu können. Jedoch sind knappe Verfügbarkeiten über die gesamte Palette unserer Standard- und Spezialprodukte vorübergehend nicht auszuschließen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Situation schnellstmöglich zu verbessern."

Im Vorjahr war das Werk Hattdorf überwiegend still gestanden. Rund 800.000 t Kali dürfte K+S weniger produzieren. Dieser Ausfall dürfte sich auch auf den Gewinn des Kasseler Unternehmens niederschlagen. (da)
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